Neuigkeiten

Bauarbeiten im Juli – Aktuelle Informationen zu lärmintensiven Arbeiten

Damit die Infrastruktur auch in Zukunft leistungsfähig und attraktiv bleibt, bündeln wir 2024 alle geplanten Baumaßnahmen der kommenden Jahre zu einer Generalsanierung. Konkret sollen in den kommenden Tagen folgende lärmintensive Arbeiten stattfinden. Bitte beachten Sie jedoch, dass kurzfristige Änderungen im Bauablauf jederzeit möglich sind.

Betreten der Bahngleise und der Baustelle strengstens verboten – Lebensgefahr

Die Bauarbeiten für die Generalsanierung der Riedbahn haben begonnen und laufen auf Hochtouren. Das heißt: Auch wenn die Strecke derzeit für den Zugverkehr gesperrt ist, bleibt es weiterhin strengstens verboten, die Bahngleise oder die Baustelle zu betreten. Es besteht Lebensgefahr!

„Wir bauen eine neue und bessere Bahn“ – Generalsanierung der Riedbahn gestartet

Die Deutsche Bahn (DB) startet eines der wichtigsten Bauvorhaben für die Starke Schiene in diesem Jahr: Die Generalsanierung der Riedbahn.

Parkplätze an der Lärmschutzwand in der Piemontstraße in Walldorf wieder nutzbar

Die bestehende Lärmschutzwand an der Piemontstraße in Walldorf wurde komplett erneuert. Für die in dieser Zeit entfallenen Parkplätze nahe der Lärmschutzwand standen den Anwohnenden Ersatzparkflächen zur Verfügung. Die Parkplätze an der Lärmschutzwand sind nun wieder freigegeben und können genutzt werden.

Es geht los! Auftaktveranstaltung im Live-Stream mitverfolgen

Los geht es am 15. Juli 2024! Die Auftaktveranstaltung mit zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und der Region können Sie live mitverfolgen.

Icon InformationInfopunkt Riedbahn

Für den persönlichen Kontakt und Austausch hat die Deutsche Bahn in Gernsheim eine neue Anlaufstelle eingerichtet. Der Infopunkt Riedbahn ist in den Räumen eines ehemaligen Ladengeschäfts untergebracht und wird mit Start der Generalsanierung ab dem 16. Juli allen Interessierten offenstehen.

Öffnungszeiten:
dienstags und donnerstags, jeweils von 10 bis 16 Uhr

Adresse:
Riedstraße 1, 64579 Gernsheim

Blick in den Infopunkt Riedbahn in Gernsheim

Mehr Pünktlichkeit

Deutlich weniger Störungen und Verspätungen durch den Austausch aller Anlagen.

Attraktivere Bahnhöfe

Neue Gestaltung und Ausstattung, bessere Reisendeninformation und Barrierefreiheit.

Für Jahre keine Baustellen mehr

Reisende und Verkehrsunternehmen können langfristig zuverlässig planen.

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Die Riedbahn von Frankfurt bis Mannheim

Die „Riedbahn“ bezeichnet die Bahnstrecke zwischen Frankfurt (Main) Stadion und Mannheim Hauptbahnhof. Sie verläuft durch das Hessische Ried über Groß-Gerau, Biblis und Lampertheim. Täglich fahren bis zu 300 Züge des Fern-, Nah- und Güterverkehrs auf der zweigleisigen Strecke. Sie erreichen Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde. Als Reaktion auf die steigende Nachfrage an Schienenkapazitäten wurde die Riedbahn seit den späten 1980er Jahren mehrfach ausgebaut.

Damit die Infrastruktur auch in Zukunft leistungsfähig und attraktiv bleibt, bündelt die Deutsche Bahn (DB) im zweiten Halbjahr 2024 alle geplanten Baumaßnahmen der kommenden Jahre zu einer Generalsanierung. Innerhalb einer kompakten Sperrpause von fünf Monaten modernisiert die DB alle Anlagen an der rund 70 Kilometer langen Strecke. Kleinteilige Bauarbeiten sind damit auf der Strecke in den folgenden Jahren nicht mehr erforderlich. Aufgrund der zentralen Lage und sehr hohen Auslastung der Riedbahn ergeben sich damit positive Effekte für das gesamte Schienennetz in Deutschland.

Die einzelnen Maßnahmen, zum Beispiel an den Bahnübergängen, Gleisen und Bahnhöfen, sind in einer interaktiven Karte dargestellt.

 
5Monate

Sperrung für eine kompakte Umsetzung aller Baustellen

mehr als15Kilometer

erneuerte und neue Lärmschutzwände für Anwohnende

1.200neue Elemente

der Leit- und Sicherungstechnik für einen optimierten Betriebsablauf

20Bahnhöfe

werden für Fahrgäste attraktiver gestaltet

Foto: Deutsche Bahn AG/Benjamin Kedziora

Pilotkorridor Riedbahn im Hochleistungsnetz: Für mehr Pünktlichkeit und mehr Qualität

Foto: Deutsche Bahn AG/Uwe Miethe
Foto: Deutsche Bahn AG/Uwe Miethe

Das Schienennetz in Deutschland ist hoch belastet. Immer mehr Verkehr ballt sich auf einer Infrastruktur, die zum Teil überaltert und daher störanfällig ist. Das führt zu Qualitätsproblemen, die alle spüren und die dringend behoben werden müssen.

Es gibt einige hochbelastete und störungsanfällige Korridore. Dort entstehen Verspätungen, die sich auf das gesamte Netz auswirken. Mit ihrem neuen Instandhaltungskonzept der „Generalsanierungen“ geht die DB die Ursachen direkt an. Die Riedbahn macht als Pilotkorridor den Anfang.

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Umleitungen und Ersatzverkehr während der Bauzeit

1.000 Busse am Tag ersetzen die ausfallenden Nah- und Regionalverkehrszüge. (Foto: Deutsche Bahn AG/Dominik Schleuter)
1.000 Busse am Tag ersetzen die ausfallenden Nah- und Regionalverkehrszüge. (Foto: Deutsche Bahn AG/Dominik Schleuter)

Mit einem leistungsstarken Ersatzkonzept stellt die DB gemeinsam mit den Aufgabenträgern und Verkehrsunternehmen sicher, dass Menschen und Güter während der Generalsanierung im Riedbahn-Korridor zuverlässig ans Ziel kommen.

Fernverkehrs- und Güterzüge werden umgeleitet, dadurch entstehen längere Fahrzeiten. Im Nah- und Regionalverkehr sind Umleitungen nur begrenzt möglich. Anstatt S- und Regionalbahnen kommen daher Busse zum Einsatz, zum Teil auch auf den Umleitungsstrecken. Pünktlich vor Weihnachten 2024 rollen die Züge auf der Riedbahn wieder.

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